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Bio

 

Julika Lorenz wurde 1998 in Rottweil, Baden-Württemberg geboren. Aus einer Musikerfamilie stammend erhielt sie im Alter von fünf Jahren an der dortigen Musikschule ihren ersten Violinunterricht bei Katja Bächtle. Als Jugendliche nahm sie privaten Unterricht u.a. bei Prof. Riza Yildiz an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen sowie bei Christine Schneider und Andreas Zack. Von 2014 bis 2016 war sie schließlich Jungstudentin bei Prof. Christian Sikorski an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. Seit 2016 studiert sie Violine bei Prof. Elisabeth Kufferath an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover zunächst im Studiengang Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung (Instrumentalpädagogik), 2018 wechselte sie zum Bachelor Künstlerische Ausbildung. Seit 2013 setzt sich Julika Lorenz zudem intensiv mit historischer Aufführungspraxis auseinander und erhielt in diesem Gebiet wichtige Impulse durch Gerd-Uwe Klein, Konrad Junghänel und Petra Müllejans. 2017 und 2018 unterrichtete sie Violine an der CJD-Musikschule Elze. Seit Februar 2019 ist sie Akademistin in den ersten Geigen des Staatsorchesters Kassel.

Auch das Klavier spielt eine wichtige Rolle in Julika Lorenz' Leben. Mit sechs Jahren begann sie das Klavierspiel bei Susanne Hüttner ebenfalls an der Städtischen Musikschule Rottweil. Von 2013 bis zum Studienbeginn erhielt sie Privatunterricht bei Prof. Volker Stenzl (Staatliche Hochschule für Musik Trossingen). Während ihres Studiums hatte sie Unterricht im Nebenfach Klavier bei Sae-Nal Kim. Ihre besondere Leidenschaft gilt der Kammermusik, der sie nach wie vor bei jeder Gelegenheit nachgeht.

Außerdem erhielt Julika Lorenz langjährig Unterricht in den Fächern Musiktheorie und Gehörbildung bei Jordi Altimira (Staatliche Hochschule für Musik Trossingen) sowie für kurze Zeit auch im Fach Posaune bei Michael Müller (Städtische Musikschule Rottweil).

Seit 2008 besucht Julika Lorenz regelmäßig Meisterkurse, u.a. Christine-Maria Höller und Roman Kuryliv (Sommermusik im oberen Nagoldtal), Prof. Riza Yildiz (Internationale Musiktage Brache), Prof. Christian Sikorski (Musiktage Bergell, Landesakademie Ochsenhausen), Prof. Christoph Schickedanz (Forum Artium Georgsmarienhütte) und Prof. Elisabeth Kufferath (Euro Music Festival Halle). Außerdem nahm sie mehrmals am Herbstkammermusikkurs des Landesmusikrats Baden-Württemberg teil und besuchte Kammermusikkurse bei Rainer Kimstedt (Musiktage Bergell) sowie bei Thomas Posth und Maria Pache und Bardou, Frankreich. 2015 nahm sie an der Orchesterakademie der 30. internationalen Händel-Akademie Karlsruhe mit Mitgliedern von El Sistema, Venezuela (historische Instrumente) teil. 2017 hatte sie die Gelegenheit an einem Workshop des Freiburger Barockorchesters unter der Leitung von René Jacobs zur Oper Così fan tutte teilzunehmen. Im gleichen Jahr besuchte sie auch die Ensemble-Akademie Baden-Württemberg des Freiburger Barockorchester. Im Sommer 2019 war sie Stipendiatin der Vadstena-Akademien in Schweden.

Von 2007 bis 2016 nahm Julika Lorenz regelmäßig am Wettbewerb Jugend musiziert teil und war auf allen Ebenen erfolgreich. 2016 erhielt sie zudem einen Förderpreis der Sparkassen Baden-Württemberg. 2012 erhielt sie den Jugend-Förderpreis der Stadt Rottweil für außerordentliches musikalisches Talent und Erfolge beim Bundeswettbewerb Jugend komponiert sowie den Wettbewerben Jugend musiziert. 2015 erhielt sie ein Stipendium der Bruno-Frey-Stiftung (Landesakademie Ochsenhausen), 2018/19 war sie Stipendiatin der Region Hannover.

Julika Lorenz begann bereits als Kind zu komponieren. 2012 nahm sie erstmals am Bundeswettbewerb Jugend komponiert  teil und war seitdem jedes Jahr Preisträgerin dieses Wettbewerbs. Dadurch bot sich ihr die Gelegenheit an Kompositionswerkstätten auf Schloss Weikersheim teilzunehmen und mit namhaften Komponisten wie Moritz Eggert, Minas Borboudakis oder Milica Djordjević zusammenzuarbeiten. 2017 erhielt sie zudem einen dritten Preis Jeune compositeur beim Concours international de composition ,Artistes en herbe’ Luxembourg 2017 und gewann außerdem den ersten Preis des 23. Jugend-Kompositionswettbewerbs Sachsen-Anhalt, der u.a. die Aufführung des prämierten Werkes durch die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie beinhaltete. 2019 schrieb sie das Auftragswerk für die Altersgruppe 2 des Carl Bechstein Wettbewerbs für Klavier solo.